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Goldene Krone

St. Märgen

Die goldene Krone ist ein Haus mit Stil und Tradition. Wie könnte es bei einem solch herrschaftlichen Namen auch anders sein? Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts – 1757 um genau zu sein – wurde der Gasthof errichtet. Seine ersten Gäste waren Wallfahrer, die die Reise zum Kloster St. Märgen im Schwarzwald auf sich genommen hatten. Auch weltliche Gäste gesellten sich bald dazu; Grafen, Freiherren und weitere Adelstitel finden sich in den Gästelisten. Der Erfolg setzte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts fort, als der Hof wesentlich erweitert und in ein Grand Hotel umgewandelt wurde.

Von dieser Pracht war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht mehr viel zu spüren. Die sorgfältig hergerichteten Innenräume und die prunkvolle Fassade drohten zu verfallen. Doch ein derartiges Kleinod kann man doch nicht einfach dem Untergang preisgeben – das zumindest dachten sich die elf Privatpersonen, die sich 2003 zusammentaten und die „Goldene Krone GbR“ gründeten und damit das in die Hand nahmen, wovon manch anderer nur noch zu träumen gewagt hatte: die Rettung des wertvollen Baudenkmals.

Ziel war es, das Denkmal möglichst originalgetreu in seiner Gestalt um das Jahr 1900 wiederherzustellen. Die augenscheinlichste Maßnahme war dabei in der Restaurierung der aufwendigen Schmuckfassade mit ihren Giebeln und Erkern, sowie der Wiedereinbau der historischen Sprossenfenster. Gleichzeitig bringt ein gläserner Vorbau viel Licht ins Haus. Aber auch im Inneren wollte man die Herrschaftlichkeit vergangener Zeiten wiederbeleben und verkleidete dafür in Anlehnung an den Jugendstilsaal Decken und Wände mit Stuckelementen.

Das alles hört sich so an, als habe man lediglich die äußere Gestalt auffrischen wollen, als habe man sich auf eine historisierende Sanierung beschränkttrieben. Dabei glänzt die Goldene Krone heute vor allem aufgrund ihrer hervorragenden Bewirtung und Küche, die von Landfrauen betrieben wird. Ein Schmuckstück vergangener Zeiten, der Jugendstilsaal, ist erneuert worden und steht heute wieder Festlichkeiten jeglicher Art zur Verfügung. Die Krone ist nicht nur „Pilgerstätte“ für Weitgereiste, sondern beherbergt in ihren Wohnungen auch Ortsansässige, ganz in der Tradition des Hauses, das zu Beginn seiner glanzvollen Laufbahn denie „Beständern“, den Klosterangehörigen, Wohnraum bot.

Weitere Infos:www.krone-st-maergen.de